Frühlingsaufbruch

Romatänze aus Südosteuropa



Fr 22. Februar 2019, 18 Uhr - So 24. Februar 2019, 13 Uhr

"…Gott schenkte uns
Die Erde weit und breit
Es gibt keinen Weg ohne Frühlingserde
Keinen Wald ohne Gesang
Und kein Land ohne Roma..."

Luminita Mihai Cioaba

Endlich nimmt das Licht spürbar zu, unter Schnee wartet hellgrünes Gras, ein Versprechen der Frühlingserde. Die lebendige Musik und Tänze der Roma aus Südosteuropa sollen uns im Aufbruch unterstützen. Der Fokus liegt auf dem Frauenstil: mit energievollen Schritten hinaus in die Welt, doch gleichzeitig nach innen gerichtet, in achtsamer Haltung. Mögen die Schritte den Schnee zum schmelzen bringen …
Würde, Kraft und Anmut sind in diesen Tänzen zu entdecken, die sich durch innere Präsenz in strahlender Schönheit zeigen können. Eine lebendige Ausdruckskraft, oft verbunden mit Sinnlichkeit, zeigt sich durch feine Bewegungen. Es ist eine Feier der Gemeinschaft: einfache Tänze mit ihren Wiederholungen - gefasst in der Reihe, paarweise oder einzeln - aus denen eine wache Lebendigkeit erwächst, um Kraft und Freude für die bevorstehenden Wege zu sammeln.
Da traditionelle Tänze immer im Zusammenhang mit der gelebten Kultur eines Volkes stehen, möchte ich mit Hintergrundinformationen einen Einblick (und Verständnis) in die Romakultur ermöglichen.

Kosten pro Person

Kursbeitrag € 120,00
Vollpension € 135,20

Bücher zu diesem Thema in der Vorarlberger Landesbibliothek

Krakow Piry »

Piry Krakow, Wittmar (D), Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Vermittlung traditioneller Tänze aus Südosteuropa, überwiegend mit Blick auf den Frauenstil. Dabei liegt ihr die Kultur der Roma mit ihren Tänzen und Gesängen besonders am Herzen.
Als Bothmer-Gymnastin geht Piry Krakow den Tanzweg mit Stationen bei: Laura Shannon, traditionelle Frauentänze/ Fridl Kloke-Eibl, Meditation des Tanzes / Helene Eriksen, Romatanzprojekt/ Sani Rifati, Romatänze sowie zahlreiche Folkloreseminare und Besuche auf dem Balkan. Gesangsarbeit mit Ida Kelarova, tschechische Romasängerin.

www.tanzfeuer.de