Radikal-Fanatisch-Extrem

„Zeit, sich seinen Ängsten zu stellen“



Mi 29. November 2017, 20 - 22 Uhr

Nach Terroranschlägen, bei denen junge Männer mit Lastwagen in Menschenmengen rasen und Passanten die Kehlen durchschneiden oder in die Menge schießen, stellt sich regelmäßig die Frage, ob diese Täter nicht "verrückt" sein müssen. Terrorismus ist aber in erster Linie kein psychiatrisches Problem. Terror ist keine Krankheit, Terror ist Methode, Gesellschaften zu destabilisieren. Dennoch kann die Forensische Psychiatrie und Psychologie Täter einordnen und zur Risikoanalyse beitragen. Terrorismus zieht vor allem Dissoziale an, aber radikale Ideen und Fanatismus sind gerade auch für junge Menschen in der Orientierung und Identität suchenden Phase der Adoleszenz offenkundig reizvoll. Der Vortrag befasst sich mit der Verbindung von psychischen Auffälligkeiten und der Anfälligkeit für Radikalisierung, Fanatisierung und ggf. Bereitschaft zu terroristischer Gewalt.

Veranstalter

In Kooperation mit pro mente Vorarlberg

Anmeldung und Infos

pro mente Vorarlberg, Dornbirn, office@promente-v.at, 05572/32421-0

Kosten pro Person

Kursbeitrag € 9,00

Saimeh nahlah

Saimeh Nahlah »

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Schwerpunkt: Forensische Psychiatrie

www.nahlah-saimeh.de